Rajasthan Green

auch: Verde Guatemala, Verde Udaipur

Gesteinsart
Serpentinit
Farbe
Grün
Herkunft
Indien

Beschreibung

Dichte, opake, teils säureempfindliche überwiegend grüne bis dunkelgrüne Gesteine, unterbrochene Paralleltextur, bei Brekzienbildung stärkere Struktur – und Farbchangierungen. Gerne verwachsen mit Calciten ( Kalkstein – Marmor )oder mit Feldspäten. Begleitminerale : helle Glimmer ( goldenes Schimmern ), Granate ( dunkelrot ). Liegen diese Gesteine in oxidierter Form vor wird die grüne bis dunkelgrüne Grundfarbe durch rot – braun oder gelb ersetzt. Lässt sich mit einem Kalkstein ritzen.

Sorten / Handelsbezeichnung

  • Verde Alpi 2 Bilder, wegen verschiedener Sortierungen
  • Tauerngrün
  • Serpentinit Valmalenco
  • Rajastan Green – Verde India ( Früher fälschlich Verde Guatemala )
  • Rainbow Forest
  • Verde Larissa
  • Verde Quetzal ( echter Verde Guatemala )
  • Verde Tinos
  • Verde Vittoria
  • Rosso Levanto

Tipp

Verlegemörtel GS

Verlegehinweise

Materialien können vor bei allem rechteckigen Formaten mit geringer Dicke ( < 4 cm )sehr stark schüsseln. Deshalb Probeverklebung unbedingt notwendig. Bei der Verlegung mit schnell erhärtenden Verlegewerkstoffen genau nach Anleitung anmischen. Kleine Mörtelmengen vorsehen und nicht nachwässern. Ggf. wasserfreie Verlegesysteme verwenden.

Vor dem Verlegen mehrere Platten aus verschiedenen Gebindeeinheiten trocken, zur optischen Orientierung auslegen und bei Bedarf gezielt mischen. Serpentinite und Chloritschiefer haben deutliche Paralleltexturen. Vorsicht bei polierten, geschliffenen und gebürsteten Belägen, beim Einsatz von stark sauren und stark alkalischen Reinigern, da ein Teil der Minerale angegriffen werden kann. Deshalb Zementschleierentferner unbedingt verdünnen und auf vorgenässten Belag anwenden. Nach Abschluss des Absäuerns mit stark verdünnter Lauge durch Nachwaschen neutralisieren.

Anwendungen im Außenbereich mittels geeigneter Imprägnierung schützen, da die UV – Beständigkeit und die Frost – Tausalzbeständigkeit eher schwach ist.

Beim Sägen oder Schleifen unbedingt nass und im Außenbereich arbeiten und den Säge – oder Schleifschlamm noch feucht entsorgen oder zur Entsorgung in Kunststoffverpackung geben und verschließen.

Sandgestrahlte und spaltraue Beläge unbedingt imprägnieren.

Thermisch sehr beständige Beläge, allerdings mit hohen thermischen Ausdehnungskoeffizienten.

Das heißt, sehr gut geeignet als Ofenplatte oder heißer Stein.

Schiefer ist stark kratzempfindlich. Dem ist größte Sorgfalt beizumessen. Ausschließlich mit Laugen und weichem Pad abreinigen.

Grundsätzlich beachten

Probeverklebung und Probeverfugung vor Ausführung vornehmen.

Die Verlegung erfolgt immer durch abkämmen der Rückseite mit Verlegewerkstoff mit der glatten Seite der Kammspachtel vor dem Einlegen des Belagsmaterials. Im Außenbereich und Nassbereich das kombinierte Ansetzverfahren ausführen.

Weiße Verlegemörtel werden bei Belagsmaterial mit Transluzent, kristallinen Eigenschaften eingesetzt.

Schnellerhärtende Verlegemörtel mit hoher kristalliner Wasserbindung verhindern mögliche Verfärbungen – und/ oder Verformungen des Belagsmaterials.

Zementäre schnellerhärtende und schnelltrocknende Fugenmörtel wie z.B. Servoperl royal schnell für die Natursteinverfugung verwenden. Man umgeht dadurch mögliche Verfärbungen.

Geeignetes Glättmittel und Oka Silicon M verwenden.

Bei Verlegung von dunklen bis schwarzen Gesteinen im Außenbereich bitte Rücksprache mit der Kiesel Anwendungstechnik.

GS = Grau schnell

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