Pietra Serena

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Beschreibung
Bestehend aus Sandkörnern und Matrix: Matrix besteht aus Kalk und/oder Ton – in besonderen Fällen aus quarzitischer Matrix (reiner Quarzsandstein), Carbonatgesteine, parallel geschichtet, Fossilien, Kohle – Torf, Bioturbation häufig. Der Sandanteil gegenüber der Matrix kann auch unter 25% rutschen.
Aneinander liegende bis miteinander verbundene, abgerundete Quarzkörner, oft chemikalienempfindlich, homogen bis stark texturiert, spaltrau, gelbe bis rote / braune Sandsteine = oxidiert ( Rost ), hohe Wasseraufnahme durch unterschiedlich hohe bis sehr hohe offene Porosität, Mangansalzstrukturen ( ähnlich Solnhofener ). Ritzt Glasflasche und lässt sich gleichzeitig leicht mit Metallnagel ritzen. Angenehme Haptik.
Sorten / Handelsbezeichnung
- Maulbronner Sandstein
- Neckar Sandstein
- Main Sandsteine
- Bamberger Sandstein
- Seeberger Sandstein
- Ibbenbürener Sandstein
- Ruhr Sandstein
- Obernkirchener Sandstein
- Elbsandstein – Postaer Sandstein
- Lindlarer Grauwacke
- Pedra de Bateig
- Rohrschacher Sandstei
- Weser Sandstein
- Pietra di Maremma – Pietra Dorata
- Pietra Serena
- Möltener Sandstein
- Sankt Marghareten
- Anröchter Stein
- Agra Red
- Beestone
- Dolphin Red
- Bollinger Sandstein
- Berner Sandstein
- Bozanov Sandstein
- (Jaipuhr)Rainbow
- Mint
- Modak
- Picture Stone
- Radkov Sandstein
- Rakowice Sandstein
- Walnut
- Geele Steen van Limburg
Tipp
Verlegemörtel GS
Verlegehinweise
Nachbehandeln mit Steinverfestiger mit einfacher Gartenspritze ( min. 2 Anwendungen ). Dies verhindert nachhaltig Schmutzeintrag sowie Algenbildung im Außenbereich. Im Außenbereich und im Nassbereich alle 5 Jahre wiederholen.
Sandsteine unbedingt nass sägen oder schleifen und im Außenbereich bearbeiten.
Bei texturierten Sandsteinen (Kreuzschichtung) sind vor dem Verlegen möglichst viele Platten aus verschiedenen Gebindeeinheiten trocken, zur optischen Orientierung auszulegen und gezielt zu sortieren. Dies gegebenenfalls vor dem Verlegen vom Auftraggeber abnehmen lassen.
Nicht jeder Sandstein ist Frost – Tau – Wechselbeständig. Nicht jeder Sandstein ist säurebeständig und/ oder farbbeständig unter Säuren.
Verfugung: Es bietet sich an, entweder einen farblich gleichen Fugenmörtel zu verwenden und die angelegte Musterfläche vom Kunden schriftlich genehmigen lassen. Mit einer geeigneten Ausfughilfe ( Vorimprägnierung ) mit hoher Sorgfalt arbeiten, um den überschüssigen Fugenmörtel aus der Porenstruktur entfernen zu können. Bei der Verfugung immer in kleinen Flächen arbeiten.
Belag mit der Imprägnierung mit verkaufen.
Grundsätzlich beachten
Probeverklebung und Probeverfugung vor Ausführung vornehmen.
Die Verlegung erfolgt immer durch abkämmen der Rückseite mit Verlegewerkstoff mit der glatten Seite der Kammspachtel vor dem Einlegen des Belagsmaterials. Im Außenbereich und Nassbereich das kombinierte Ansetzverfahren ausführen.
Weiße Verlegemörtel werden bei Belagsmaterial mit Transluzent, kristallinen Eigenschaften eingesetzt.
Schnellerhärtende Verlegemörtel mit hoher kristalliner Wasserbindung verhindern mögliche Verfärbungen – und/ oder Verformungen des Belagsmaterials.
Zementäre schnellerhärtende und schnelltrocknende Fugenmörtel wie z.B. Servoperl royal schnell für die Natursteinverfugung verwenden. Man umgeht dadurch mögliche Verfärbungen.
Geeignetes Glättmittel und Oka Silicon M verwenden.
Bei Verlegung von dunklen bis schwarzen Gesteinen im Außenbereich bitte Rücksprache mit der Kiesel Anwendungstechnik.
GS = Grau schnell
