Loireschiefer

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- Gesteinsart
- Schiefer
- Farbe
- Schwarz
- Herkunft
- Frankreich
- Gruppe
- Schiefer
Beschreibung
Dichte, opake, fettige, vereinzelt stark säureempfindlich, grüne, dunkelgrüne, graue bis schwarze Gesteine. Schiefertextur. Spaltrau, Unterseite oft egalisiert. Liegen diese Gesteine in oxidierter Form vor, kommt es zu stärkeren Farbchangierungen. Lässt sich mit Fingernagel ritzen.
Sorten / Handelsbezeichnung
- Holzmadener Ölschiefer
- Moselschiefer
- Loireschiefer
- Ottaphyllit
- Pilauguri
- Mustang – Brasilianischer Grünschiefer
- Mustang, Black Slate – Brasilianischer Tonschiefer
- Indian Black Slate – Indischer Tonschiefer
- Zeera Green
- Ocean Green
- Nag Green
- Jak
- Kotah
- Porto Schiefer
- Akba Multi
- Multicolor – Indischer Buntschiefer
- S 1602
- Cubiertas de Segovia
- Fontabuena Schiefer
- Rustic Slate
Tipp
Verlegemörtel GS
Verlegehinweise
Materialien können vor bei allem rechteckigen Formaten mit geringer Dicke ( < 4 cm )sehr stark schüsseln. Deshalb Probeverklebung unbedingt notwendig. Bei der Verlegung mit schnell erhärtenden Verlegewerkstoffen genau nach Anleitung anmischen. Kleine Mörtelmengen vorsehen und nicht nachwässern. Ggf. wasserfreie Verlegesysteme verwenden.
Vorsicht beim Einsatz von stark sauren und stark alkalischen Reinigern, da ein Teil der Minerale angegriffen werden kann. Deshalb Zementschleierentferner unbedingt verdünnen und auf vorgenässten Belag anwenden. Nach Abschluss des Absäuerns mit stark verdünnter Lauge durch Nachwaschen neutralisieren.
Bei Verfugung in kleinen Flächen arbeiten und vornässen.
Schwarze Tonschiefer können mittels geeigneter Imprägnierung geschützt werden, weil die schwarze Farbe nicht UV beständig ist. Sie „versilbern“.
Schiefer haben hohe thermische Ausdehnungskoeffizienten.
Bei Verlegungen im Außenbereich oder Nassbereich, bei spaltrauer Oberfläche, müssen unbedingt die Schnittkanten der Beläge durch eine stabile Fuge oder Ersatz geschützt werden. Man verhindert dadurch schichtweise Ablösungen.
Schiefer ist stark kratzempfindlich. Dem ist größte Sorgfalt beizumessen. Ausschließlich mit Laugen und weichem Pad abreinigen.
Grundsätzlich beachten
Probeverklebung und Probeverfugung vor Ausführung vornehmen.
Die Verlegung erfolgt immer durch abkämmen der Rückseite mit Verlegewerkstoff mit der glatten Seite der Kammspachtel vor dem Einlegen des Belagsmaterials. Im Außenbereich und Nassbereich das kombinierte Ansetzverfahren ausführen.
Weiße Verlegemörtel werden bei Belagsmaterial mit Transluzent, kristallinen Eigenschaften eingesetzt.
Schnellerhärtende Verlegemörtel mit hoher kristalliner Wasserbindung verhindern mögliche Verfärbungen – und/ oder Verformungen des Belagsmaterials.
Zementäre schnellerhärtende und schnelltrocknende Fugenmörtel wie z.B. Servoperl royal schnell für die Natursteinverfugung verwenden. Man umgeht dadurch mögliche Verfärbungen.
Geeignetes Glättmittel und Oka Silicon M verwenden.
Bei Verlegung von dunklen bis schwarzen Gesteinen im Außenbereich bitte Rücksprache mit der Kiesel Anwendungstechnik.
GS = Grau schnell
